Healing Nature – Blog
healing nature Jahresbrief 2017
Visionssuche, Elemental Healing Quest, Vision Quest, Schwitzhütte, Medicinewalk, Schwitzhüttenzeremonie, Jahreskreisfeste, Renewing of Vision, Medizinwanderung, Natur Coach Ausbildung
As time goes by…

Liebe Interessierte und FreundInnen von healing nature,

die Zeit scheint zu rasen, wieder ein Jahr vergangen, wieder ein Blick zurück und eine Aussicht auf das was kommen möchte… ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in dieses neue, noch frische Jahr und seid gesund und nach den Feiertagen erholt.

Wer einfach nur wissen möchte, welche Seminare ich in diesem Jahr anbiete, kann gerne nach unten scrollen oder die Anhänge öffnen. Wer etwas mehr Zeit hat und Lust zu lesen, ist eingeladen, mir auf meiner Reise zu folgen…

Ich habe in den letzten Jahresbriefen öfter in Variationen darüber geschrieben , dass wir gefordert scheinen, einen hoffnungsvollen Blick auf uns, unser Umfeld und die Welt zu behalten, trotz all der (meist negativen) Informationen, die ständig auf uns einstürmen. Habe mich erinnert an Moon Deers Geschichte des Tewa Ältesten, der davon sprach, dass die Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten ausgelotet hat, wie weit sie sich Richtung Dunkelheit und Angst begeben kann um diese Energie ganz auszuschöpfen und zu erfahren. Dass die Waagschale nun in die andere Richtung driften kann und unser wichtigster Beitrag dazu ist, egal wie der ankommende Impuls sein mag mit Freude und Liebe im Herzen darauf zu schauen.

Ich habe mich vergangenen Sommer mit Brooke darüber unterhalten, wie das für sie ist, seit über 30 Jahren mit ihren Teachings auf der Ganzen Welt unterwegs zu sein und wie sie manche der aktuellen Nachrichten für sich interpretiert:

Ihre Antwort (mit Tränen in den Augen) war sinngemäß: Manchmal bin ich müde: seit so vielen Jahren unterwegs, um über Gleichgewicht und gute Verbindungen zur Erde und untereinander zu sprechen und was wir haben ist: Donald Trump und Fracking  Scheinbar ahnte sie das Wahlergebnis schon. Und trotzdem bekamen ihre Gedanken dann wieder eine andere Richtung und es wurde klar, warum sie mit über 70 immer noch unterwegs ist und dass sie diese unglaubliche Energie zu reisen und ihr Wissen weiterzugeben deshalb hat, weil sie an den Sinn ihres Handelns glaubt und daran, dass es einen Unterschied 2

macht und vor allem, weil sie eine Vision hat, der sie folgt und um Unterstützung aus der Spiritwelt bittet.

Und wieder fällt mir eine Geschichte von Moon Deer ein: die verkürzte Version sinngemäß: ein riesiger Buschbrand irgendwo in der Welt: alle Tiere sind aufgeregt und betroffen und überlegen, was zu tun sei und der Elefant sagt, ich könnte vielleicht mit meinem Rüssel irgendwo Wasser holen und zurück laufen und auf die Flammen sprühen, aber bis ich hin und wieder zurück bin, ist schon soviel verbrannt, das macht eh keinen Sinn. Ähnlich äußern sich alle möglichen anderen Tiere und hoffen auf eine Lösung, als ihnen plötzlich ein Kolibri auffällt, der mit einem winzigen Schnäbelchen voll Wasser immer wieder zu den Flammen flattert und und dann zum nächsten Wasserloch und unermüdlich hin und her, bis jemand fragt, was in aller Welt machst du da? Der Kolibri sagt: „Ich tue was ich kann.“

Mir hat sich durch einen persönlichen Auslöser die Frage gestellt: tue ich was ich kann? Und auch wenn ich letztes Jahr an dieser Stelle gesagt hatte: bei der Millionenfrage käme für mich heraus , dass ich nichts anders machen würde, außer in gewissen Dingen um Hilfe bitten (was vereinfacht gesagt „Werbung“ angeht), ist mir klar geworden, dass die Frage: warum bin ich hier und was habe ich zu geben, nicht unbedingt ein für alle Mal beantwortet ist. Denn es gibt immer wieder Facetten, auf die es sich lohnt zu schauen: einer der Aspekte hat für mich damit zu tun zu erkennen und Konsequenzen daraus zu ziehen, dass ich nicht mehr, wie eine lange Zeit meines Lebens die Jüngste im Seminar bin (egal ob auf Seiten der Teilnehmenden oder der Leitung). Ich musste tatsächlich 50 werden, um auf neue Art ein Bewusstsein dafür zu entwickeln und zum Teil schmerzlich zu erfahren, dass nicht immer jemand da sein wird, der älter, weiser und erfahrener ist als ich. Sondern, dass ich beginne, eine von denen zu sein, die vorgegangen sind: ein Begriff, den Steven Forster gerne verwendet hat: Those who´ve gone before. Die, die voraus gehen und in deren Fußspuren wir nachfolgen und an denen wir uns orientieren können. Klingt nach Erwachsenwerden-drei-punkt-null. Was aus dieser Erkenntnis gewachsen ist, ist die Bereitschaft, eine neue Herausforderung wirklich anzunehmen: und mein Wissen und meine im Laufe von inzwischen auch über 25 Jahren gesammelten Erfahrungen weiterzugeben. Und zwar nicht, weil sich das was Weiterbildung heisst, leichter verkaufen lässt, sondern, weil ich etwas weiterzugeben habe. Es hat sich lange angekündigt, aber es hat dann doch fast 4 Jahre gedauert, bis die Weiterbildung: healing nature – die Natur als Therapeutin. Ritualgestützte Naturprozessbegleitung im September 2017 das Licht der Welt erblicken wird. Und das Wesentliche, was es zu entfalten galt, war nicht nur die Inhalte zusammen zu tragen, sondern innere Reifungs- und Ablösungsprozesse zuzulassen und wahr zu nehmen, inklusive Zweifel und Stagnation.

Am schwersten ist mir gefallen, Stagnation in Bezug auf einen neuen Visionssucheplatz auszuhalten und zu akzeptieren, dass ich weiter suchen und offen bleiben und mich gedulden muss. Nicht wissend, ob ich einen zweiten Termin für eine Visionssuche überhaupt im kommenden Jahr machen kann. Genau heute, als ich entschieden hatte den Jahresbrief zu schreiben, auch wenn noch nicht alle Termine geklärt sind, kam die Antwort aus Tschechien, dass es dort wohl passen wird. Ein Platz an den Ausläufern des wunderschönen Böhmerwalds, betrieben von Monika und Viggo, die im Einklang mit dem Land leben wollen. Die umgebende Landschaft mit plätscherndem Bach, kleinen Seen und Teichen sieht ursprünglich und einladend aus. Danke für den Tipp Almut! Und so hoffe ich weiter, dass es auch hier in meiner aktuellen Heimat Schaumburg den richtigen 3

Zeitpunkt geben wird und alles sich so fügt, dass ich vor der eigenen Haustür in den wunderschönen Bückebergen und im Deister arbeiten kann. Am liebsten mit dem Wunderschönen Bienenhaus von Anna-Lisa und Max Giehl von der Schaumburger Waldimkerei als Ausgangspunkt und mit Offenheit, Verständnis und Unterstützung von Förstern und Jägern, die sich freuen, dass die Wälder und Weiten, die sie so lieben auch andere im Herzen berühren und Heilung bringen.

Und nun zu den Terminen für dieses Jahr, die fest stehen, denn mir ist schon sehr nach Neubeginn und Aufbruch, obwohl es sehr gut eingerichtet ist, dass der Winter und die Ruhe zum Reifen noch bis März dauern werden…

„Saisonauftakt“ bildet der Tagesworkshop Medicinewalk am 25. März wieder in der alten Schule in Liersberg (Nähe Trier) , das Seminar im letzten Jahr war ausgebucht und die Teilnehmer begeistert über die Effektivität und Kraft, die in einem einzigen Tag stecken können. Wichtig für alle, die sich für die Weiterbildung interessieren: Voraussetzung ist mindestens die vorherige Teilnahme an einem Medicinewalk (falls ihr nicht schon an einer Visionssuche oder Schilde & Spiegel bei mir teilgenommen habt). Eventuell gibt es einen weiteren Termin bei mir am Platz im späteren Frühjahr.

Ebenfalls etablieren will ich das Nachtreffen für Visionssucher „Renewing of Vision“ jährlich Ende März/Anfang April als regelmäßigen Termin. Es sind noch wenige Plätze frei vom 31.3. bis 2.4. im Odenwald.

Vom 07 bis 17. Juni findet die erste Visionssuche statt, „Elemental Healing Quest“, im Allgäu, am sich ständig verschönernden Platz von Gabriele und Bernhard. Bis 07. März gilt dafür noch der Frühanmelderrabatt.

Die klassische Visionssuche wird vom 06. bis 16. Juli an einem neuen Platz, im wunderbaren, noch sehr undomestizierten und touristisch wenig erschlossenen Böhmerwald, in Tschechien durchgeführt.

Vom 30 Juni bis 2. Juli gibt Brooke ihren einzigen Workshop in diesem Jahr in Deutschland „Shamanic Body II“, im Lebensgarten Steyerberg. Die Thematik hat mich selbst sehr begeistert, so dass ich froh bin in diesem Jahr erneut die Chance zu haben, von dieser beeindruckenden Frau zu lernen und inhaltlich tiefer einzutauchen.

Wilde Kinder hatte letztes Jahr sein Revival und wird wieder regelmäßig stattfinden, falls die Kinder es wollen und sich zahlreich genug anmelden. Termin dieses Jahr: 27.-30. Juli zusammen mit Christian und Knut freue ich mich auf eine große Kinderschar. Die Idee, ehemalige Wilde Kinder als HelferInnen dabei zu haben, hat im letzten Jahr schon Anklang gefunden und Hanna war uns eine wichtige Stütze und ich weiss, dass das Camp ihr auch Kraft für die anstehenden Schritte nach dem gerade bestandenen Abitur gegeben hat. Also schicke ich hiermit einen Aufruf an alle ehemaligen Wilden Kindern (bzw. ihre Eltern, denn ich bin sicher, die lesen keine Mails und bei Snapchat bin ich nicht..) sich bei mir zu melden, wenn sie Lust haben das Camp als Helfer zu unterstützen. Und ebenfalls im Zusammenhang mit Wilde Kinder die Einladung Fördermitglied im Verein healing nature zu werden, wenn ihr die Arbeit die wir manchen allgemein, aber vor allem für Kinder und Jugendliche unterstützenswert findet, denn ganz ehrlich: Programme für Kinder sollen qualitativ gut sein, aber dürfen nicht zu viel kosten. Die einzige Möglichkeit, uns trotzdem angemessen zu bezahlen und die Preise niedrig zu halten, ist über eine Querfinanzierung. Ich freue mich also über neue Förderer oder Spender- siehe Anhang. 4

Sowohl Mitgliedschaft als auch Spende sind steuerlich absetzbar.

Ob es das Angebot für Jugendliche „Firenight“ geben wird, hängt vom Interesse der selbigen und der Anzahl der potenziellen Anmeldungen ab. Wer sich dafür interessiert ist gebeten sich Näheres auf der Website anzusehen und dann bei mir wegen eines möglichen Termins zu melden

Start der 1-Jährigen Weiterbildung in Naturprozessbegleitung: 21.-24.9. Details und die Termine aller 6 Module im Anhang.

Mein großer Dank geht wieder an all die Menschen, denen ich im vergangenen Jahr begegnen und die ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte und die mich im Herzen berührt haben herzliche Grüße

Sylvia Wollwert

Visionssuche

Sylvia Wollwert

„Als Kinder haben wir mehr Zeit draußen als drinnen verbracht. Als Erwachsene neigen wir zum genauen Gegenteil. Instinktiv weiß das Kind in uns, dass die Natur außerhalb von uns ein perfektes Spiegelbild und ein Lehrmeister unserer eigenen inneren Natur ist.“

Angeles Arrien