Healing Nature – Blog
healing nature Jahresbrief 2022
Zeit sich zu vernetzen…

Liebe Menschen,

Willkommen im Jahr 2022, das ich für mich persönlich zum

„Jahr der Herzoffenen Verbundenheit in einer besseren Welt“ erklärt habe.

Ich hoffe,  ihr seid gesund und munter und hattet erholsame Feiertage im Kreis eurer Lieben.

Mit denen, die möchten, teile ich gerne wieder ein paar Gedanken, die, die es eilig haben, können gerne nach unten zu den Veranstaltungen zu scrollen…

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „die Zukunft liegt auf deiner Zunge“

Oh Gott, wenn ich das früher gewusst hätte„, mag so mancher Politiker jetzt denken…

Ich glaube, es nie zu spät, die Zukunft zu gestalten, die wir uns wünschen. Die Erschaffung einer besseren Welt beginnt mit dem Anerkennen der Magie/Macht des Augenblicks und mit Dankbarkeit für die Geschenke die schon da sind.

Deshalb danke ich, für die Seminare und Ausbildungsmodule, die trotz allem in 2021 durch die Gunst des richtigen Timings stattfinden konnten oder weil ein anderes Bundesland lockerere Regeln hatte und wir kurzerhand dahin umzogen.

Ich danke allen, die mit mir im Kreis saßen, trotz Testung oder trotz Gesang und möglicher Umarmung und so ihre persönlichen Grenzen erweitert haben, um der Verbindung willen.

Ich danke, dass ihr mir dadurch geholfen habt, diesen großen Raum zu halten, in dem jede/r genauso willkommen ist, wie sie ist. Ein Akt der Revolution in Zeiten, in denen Trennung, Ausschluss und Verurteilung so nahe liegend sind.

Ich danke, für die schmerzhaft vertiefte Gewissheit, dass es keine allgemeingültige Wahrheit gibt, die sich über alle und alles stülpen ließe. Und dass die Angst der einen manchmal die Welt der anderen berührt und beeinflusst und ich mit diesem Schmerz einfach nur sitzen kann.

Mit etwas sitzen oder sein, dass sich nicht einfach auflösen und „weg machen“ lässt, war einst eine Einladung von meiner spirituellen Lehrerin Moon Deer: „just sit with it“, die ich verinnerlicht habe.

Ich sitze, zum Beispiel mit dem Schmerz über das, was den Kindern und Jugendlichen angetan wird, denen, die so aufnahmefähig sind, so schnell lernen und das soziale Miteinander gerade erproben, deren Aufgabe es wäre, ihre Welt in Neugier, Freude und Leichtigkeit zu erfahren und zu erweitern…

Ich sitze mit dem Schmerz über die Einsamkeit vieler alter, kranker und sterbender  Menschen, von denen manche vollkommen alleine an diesem Tor standen, vor dem alle so eine Heidenangst haben…

Ich sitze mit meiner eigenen Verletztheit, mich nur noch bedingt zugehörig fühlen zu dürfen, während ich weiss, dass niemand anders für meine Gefühle zuständig ist als ich selbst.

Und ich sitze mit der Gewissheit, meine Tür weiterhin offen zu halten für alle, die sich vom Kreis und von dieser Arbeit gerufen fühlen, während sich manche Tür vor mir schließt und dadurch vielleicht ungeahnte sich öffnen.

Moon Deer sprach vor sicherlich 8 oder 10 Jahren davon, dass wir nun an einem Punkt seien, an dem es darum gehe die jahrhundertelang genährte Angst nicht weiter zu fütternsondern uns Freude, Vertrauen und Liebe zuzuwenden. Es scheint, als wären wir jetzt erst am Höhepunkt dieses Themas angekommen und als gelte es unsere gut genährten Ängste vor Krankheit und Tod, vor Unfreiheit und Unterdrückung, vor Existenzbedrohung und Manipulation und wie sie alle heißen loszulassen und wirklich ins Vertrauen zu gehen.

Die Raupe scheint immer noch an der Möglichkeit eines Schmetterlings zu zweifeln und sie kämpft mit allen Mitteln. Was mich persönlich betrifft, ist es Zeit für Clusterbildung, Zeit, mich zusammen zu tun mit anderen Imago-Zellen, die eine andere Welt für möglich halten und sich der Angst und Spaltung verweigern.  (Für die, die jetzt ein großes Fragezeichen hinter der Stirn spüren hier nochmal ein Text, den ich schon mal angehängt hatte)

Zunächst ist mein Beitrag weiterhin, meine Arbeit als Insel der Besinnung und Ausrichtung aufs Wesentliche im Kontakt mit der Natur  für ALLE anzubieten und künftig möchte ich diese Insel auch physisch an meinem eigenen Platz zur Verfügung stellen. Ich bin weiterhin auf der Suche nach dem richtigen Ort und meist im Vertrauen, dass er sich zur richtigen Zeit zeigen wird.

Außerdem werde ich den Herz-Raum geöffnet halten und weiterhin auch Online eine Insel des Austauschs von Herz zu Herz anbieten, auch wenn ich den Termin morgen leider auf den 26.1. verschieben muss.

Ich gehe davon aus, dass alle unten genannten Termine stattfinden können und freue mich auf Dich und euch und uns, herzlich

Sylvia

Visionssuche

Sylvia Wollwert

„Als Kinder haben wir mehr Zeit draußen als drinnen verbracht. Als Erwachsene neigen wir zum genauen Gegenteil. Instinktiv weiß das Kind in uns, dass die Natur außerhalb von uns ein perfektes Spiegelbild und ein Lehrmeister unserer eigenen inneren Natur ist.“

Angeles Arrien